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Welchen Einfluss hat die relative Luftfeuchtigkeit auf die Leistungsfähigkeit des Menschen
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Gesundes Raumklima ist kein Luxus
Bei der Beurteilung der
Klimatisierung verkennen viele die arbeitsphysiologischen Aspekte für Mitarbeiter und Kunden. Der Einsatz von Raumklimageräten in Büros, Geschäften, Praxen und
Wohnräumen ist kein Luxus, sondern eine Frage der Vernunft.
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Eine Klimatisierung ist bei uns so wichtig, wie eine Zentralheizung am Kongo.Klimageräte sind laut.Eine
Klimatisierung ist mit Luftzug verbunden.Alles falsch! Und wir sagen Ihnen warum.
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Wenn in Deutschland über die Klimatisierung diskutiert wird, hört man in vielen Fällen das Argument, dass man
die wenigen heissen Tage auch ohne ein Klimagerät überstehen könnte. Man vergisst dabei allerdings zweierlei. Erstens ist Aussenklima nicht gleich Innenklima und zweitens ist
nicht
die Wärme allein entscheidend. Vor allem die Luftfeuchte macht uns in Zusammenhang mit hohen Temperaturen zu schaffen. Wir wollen versuchen, Ihnen diese Zusammenhänge einmal in einfachen Worten zu erklären.
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Der Mensch ist eine Wärmemaschine
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Das komplizierte Gebilde Mensch funktioniert nur, wenn seine Körpertemperatur bei etwa 36- 37°C
liegt. Bei ausreichender Nahrung und milden Umgebungstemperaturen ist das kein Problem. Ist der Mensch der Kälte ausgesetzt, muss er seine Wärmeerzeugung durch
kalorienreiche Nahrung steigern und/oder durch entsprechende Kleidung den Wärmeverlust über seine Haut an die Umgebung vermindern. Liegen die Temperaturen zu hoch,
kann er nicht einfach seine Nahrungsaufnahme einstellen, und auch das Ablegen der Kleidung hat in der Arbeits- und Geschäftswelt seine Grenzen.
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Bei einer Raumtemperatur von 20°C werden rund 20 bis 30% der überschüssigen Körperwärme durch
Verdampfung des Schweisses auf der Hautoberfläche an seine Umgebung abgegeben. Bei steigenden Temperaturen werden von der Haut Reflexe ausgelöst, die die
Schweissbildung sogar verstärken. Bei einer niedrigen relativen Luftfeuchtigkeit ist dies für den Körper unproblematisch und kaum wahrnehmbar.
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Da jedoch die relative Luftfeuchtigkeit im Sommer in der Regel mehr als 40% beträgt, empfinden
wir in der warmen Jahreszeit die Luft als schwül und drückend. Sie belastet Herz und Kreislauf. Im Sommer kommt es also darauf an, die Raumtemperaturen in Grenzen und
die relative Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten, damit der Körper seine überschüssige Wärme jederzeit durch Schweissverdampfung an die Raumluft abgeben
kann.
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Da in unseren Breitengraden die relative Luftfeuchtigkeit, insbesondere verbunden
mit höheren Temperaturen, meistens über den für das Wohlbefinden des Menschen optimalen Werten liegt, ist eine Raumklimatisierung unumgänglich, wenn die
Leistungsfähigkeit gefördert und die Gesundheit geschont werden sollen.
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Nicht umsonst begrenzt die Arbeitsstätten-Richtlinie die maximal zumutbare Raumtemperatur auf
26°C, die allerdings erträglich sein kann, wenn die relative Raumluftfeuchte entsprechend niedrig ist. Es sind also die Kombinationen von hohen
Lufttemperatur- und Luftfeuchtewerten, die die Leistungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigen.
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Doch wie´s da drinnen aussieht......
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Wie schon einleitend gesagt, gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen Aussen- und
Innentemperaturen. Wenn über das Für und Wider einer Klimatisierung diskutiert wird, werden jedoch nur die Aussentemperaturen als Grundlage
herangezogen. Dabei müsste speziell über die Innentemperaturen geredet werden, weil diese z.B. auch in der kalten Jahreszeit durch Sonneneinstrahlung sowie
durch Wärmeabgabe von Menschen und Maschinen aussergewöhnlich hohe Werte erreichen können.
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Bei Aussentemperaturen von 18 bis 19°C und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung kann, wenn nicht
ständiger Luftaustausch stattfindet, Raumtemperaturen von 26 bis 27°C erreicht werden, selbst wenn Sonnenschutzeinrichtungen vorhanden sind.
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Hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, die den Kreislauf besonders belastet.In einem
Feldversuch in Stuttgart betrug an 27 Tagen die gemessene relative Luftfeuchtigkeit zwischen 62 und 94%.
Die maximalen Temperaturen lagen gleichzeitig zwischen 24 und 32°C.
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Von Leistungsfähigkeit kann unter solchen Bedingungen keine Rede mehr sein.Erschwerend zu dem
kreislaufbelastenden Klima kommen in den meisten Fällen noch zu hohe Ozonwerte hinzu, so dass der Körper ein Regenerationsklima benötigt. In Frankfurt am
Main zum Beispiel beträgt die Dauer der Sonneneinstrahlung nach DIN 4170 während der Büroarbeitszeit zwischen 550 und 950 Stunden im Jahr.
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Messungen, die von April bis September 1992 in Stuttgart durchgeführt wurden, ergaben eine
Häufigkeit der Sonneneinstrahlung an 92 Tagen. Die Aussentemperaturen lagen zwischen 19 und 32°C.
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Für Räume auf der Westseite eines Gebäudes ist die Raumklimatisierung fast zwingend
erforderlich, da durch normale Lüftung auch nachts nur eine begrenzte Temperaturabsenkung von ca. 2,5°C erreicht werden kann.
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Dass darüberhinaus eine Belüftung durch Fenster und Türen nicht immer möglich und ratsam ist, zeigt
sich besonders in den Gegenden, in denen die Aussenluft durch Schadstoffe belastet ist wie beispielsweise in unseren Innenstädten.
Das Temperaturverhalten hängt in Büros, Läden, Warenhäusern, Praxen und Wohnungen solcher
Lagen davon ab, wieviel Sonnenenergie durch Fenster und wärmedurchlässige Aussenbauteile in den Raum gelangt.
Vorgegebene Höchsttemperaturen der Raumluft werden dann schnell überschritten. Auch werden die
in Verbindung mit hohen Temperaturen auftretenden zu hohen Feuchtigkeitswerte leicht erreicht, die bekanntermassen dem Wohlbefinden und der Gesundheit besonders
abträglich sind.
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Installiert man in solchen Räumen ein Klimagerät, so findet neben der Abkühlung der Luft
gleichzeitig eine Entfeuchtung statt, die nicht nur die Luftfeuchtigkeit auf den gewünschten Wert bringt, sondern den zusätzlichen Vorteil hat, in der Luft befindliche
Schadstoffe zu binden und mit dem Kondensatwasser abzuführen. Dieser Vorgang betrifft nicht nur Staubteilchen, sondern auch Kohlendioxyd und Schwefeloxyde.
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Im Raumklimagerät findet also im Kühl- und Entfeuchtungsprozess auch eine Verbesserung der Luft statt.
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Klimatisieren ja- aber womit?
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Moderne Raumklimageräte gibt es in den verschiedensten
Variationen und bei Markengeräten wie Sanyo in bester technischer Perfektion. Das Raumklimageräte laut sind und das sie Zug
erzeugen, sind Geschichten aus Uraltzeiten. Es sei denn, man begibt sich in die Hände von Nichtfachleuten. Jetzt wollen wir
Ihnen sagen, welche Ausführungen an Raumklimageräten Ihnen zur Verfügung stehen.
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Jetzt klimatisieren - nicht warten!
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Die Klimatisierung
ist aus den Ihnen inzwischen bekannten Gründen auch in Deutschland längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Leider besinnen sich die meisten Interessenten für ein behagliches Raumklima aber erst dann auf den Kauf, wenn die Temperaturen ungemütlich hoch werden und die Luftfeuchtigkeit steigt. Das hat zur Folge, dass die Kälte-Klima-Fachbetriebe, die nach ihrem Berufsbild für die Klimatisierung zuständig sind, in der warmen Jahreszeit plötzich eine Überfülle von Aufträgen erledigen müssen, wobei dann leider eine kurzfristige Ausführung in vielen Fällen nicht zu bewältigen ist.
Dennoch sollten Sie sich
nicht dazu verleiten lassen, aus Termingründen irgendwelche Möchtegern-Klimafachleute einzuschalten. Denn nur der geschulte Kälte-Klima-Fachmann kann Ihnen die richtige Grösse Ihres Raumklimagerätes berechnen, weiss, wie die Installation am besten vorzunehmen ist und kann Ihnen im Falle eines Falles den erforderlichen Service gewährleisten.
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